Sandumhüllung

Planung und Beratung, die Säulen des Erfolgs

Schematischer Aufbau einer Sandumhüllungsanlage

Der weltweite Einsatz von Webac Anlagen dokumentiert und unterstreicht den Erfolg unserer Anlagenkonzepte. Konzepte, die zur Philosophie wurden und bei ihrer Umsetzung auf folgende Säulen bauen:

  • Langlebigkeit durch Qualität aller Komponenten
  • Flexibilität in der individuellen Lösungsfindung
  • Konsequenz bei der praxisbezogenen Entwicklung
  • Kompetenz in der Beratung und Betreuung auch nach Inbetriebnahme der Anlagen

Durch Forschung, Entwicklung und jahrelange Praxis hat sich das Grundprinzip der Sandumhüllung perfekt bewährt. Spezielle Kundenwünsche und verschiedenste Aufgabenstellungen aus der Produktion zeigen, wie wichtig es ist, jede Umhüllungsanlage flexibel zu konzipieren und den speziellen Anforderungen anzupassen.

Beginnend bei der Gebäudefrage – Neubau oder schon vorhandene Hallen – über Verfahrensweisen und Abläufe für verschiedene Sande bis zur Frage, ob die Umhüllungsanlage eine Sorte Quarzsand, unterschiedliche Sande oder sogar Zirkon- oder Chromitsande verarbeiten soll. Das Gleiche gilt für die Harze. Werden nur ein oder mehrere Harze oder eventuell eine Vermischung von unterschiedlichen Harzen benötigt? Wie auch immer die Aufgabenstellung formuliert wird: Die Anlagen werden immer entsprechend den Kundenwünschen konzipiert und realisiert.

Sand – ein feiner Grundstoff für feine Ergebnisse

Mischer mit Kreisschwingsieb

Neben anderen harzgebundenen Sanden behauptet der Maskensand aus unseren Anlagen seit vielen Jahren seine Position am Markt. Die Vorteile des umhüllten Sandes sind neben seiner Lager- und Transportfähigkeit seine hervorragenden Formbildungseigenschaften.

Weitere Vorteile spielt der umhüllte Sand in Zusammenhang mit der thermischen Regenerierung aus. Da der Sand thermisch belastet wurde, kann die Volumenänderung des Quarzes bedingt durch Änderungen der Kristallstruktur vermieden werden. Ein weiteres Plus in puncto Wirtschaftlichkeit ist die sinnvolle Anlagenkombination von Regenerierung und Umhüllung, da die für die Regenerierung benötigte Wärme für den Umhüllungsprozess verwertet werden kann.

Der Verfahrensablauf

Verfahrensablauf

Zunächst wird der Rohsand im Sanderhitzer auf die exakte Prozesstemperatur erwärmt. Der Sanderhitzer arbeitet dabei im Takt mit den Mischern. So erreicht der Sand seine Verarbeitungstemperatur, sobald der Mischer für die Aufnahme einer neuen Charge bereit ist.

Sande und Harze werden in den Mischer eingebracht und innerhalb weniger Sekunden gleichmäßig vermischt. Während dieses Vorganges nimmt das Harz Wärme vom Sand auf und beginnt zu schmelzen. Bei der Schmelzumhüllung wird eine gleichmäßige Harzhülle auf jedes einzelne Sandkorn aufgetragen. Anschließend wird als Härter in Wasser gelöstes Hexamethylentetramin oder bei der Verwendung von Flüssigharzen Calciumstearat zugegeben. Zur Kühlung kann Luft durch das Sandbett geblasen werden. Entsprechend des Kühlbedarfes kann zusätzlich reines Wasser – dosiert über einen Wasserzähler – in den Mischer gegeben werden. Durch die sofort einsetzende Verdampfung des Wassers erfolgt eine schnelle Abkühlung des Sandes, wodurch unerwünschte Reaktionen von Harz und Härter vermieden werden. Bevor der Sand den Mischer verlässt, wird automatisch Calciumstearat entsprechend der gewählten Rezeptur dem Sand beigemengt. Hierdurch wird die Fließfähigkeit des Sandes erhöht.

Nachdem der eigentliche Umhüllungsprozess im Mischer beendet ist, wird die Sandcharge auf das Kreisschwingsieb entleert. Vorhandene Sandknollen werden bis auf Sandkorngröße verkleinert und der Sand in den Fließbettkühler geleitet. Im Fließbettkühler wird der umhüllte Sand letztendlich auf Lagertemperatur heruntergekühlt. Je nach Bedarf ist es möglich, ein Feinsieb nachzuschalten. 

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