Dreiwellenmischer
Beim Dreiwellenmischer wird der Sand gleichzeitig in die zwei nebeneinander liegenden Vormischmulden gegeben. In die eine Mulde wird das Harz dazugegeben, in die andere der Aktivator. Bei niedriger Drehzahl der Mischwellen wird die jeweilige Binderkomponente in den Sand eingemischt. Der Sand bleibt bei jedem Stopp des Mischers vorgemischt in den Mulden liegen. Es findet keine Aushärtung statt. Der Sand kann ohne negativen Einfluss auf die Sandqualität 2-3 Tage in den Mischmulden verbleiben.
Unter den Mischmulden befindet sich das Mischrohr. Beim Start läuft der vorgemischte Sand aus den Vormischmulden in das Mischrohr. Da Harz und Härter bereits in den Vormischmulden zugegeben wurden, wird im Mischrohr nur noch der Sand beider Mischmulden vermengt und homogenisiert. Harz und Härter haben sich bereits im Sand verteilt und bieten somit eine große Reaktionsoberfläche. Die gesamte Mischrohrlänge steht zur optimalen Durchmischung und Homogenisierung des Sand- / Bindergemischs zur Verfügung.
Das Haupteinsatzgebiet des Dreiwellenmischers ist das Handformen mit Regeneratsand / Furanharz für Fe-Guss.


